Was ist Provably Fair? So prüfst du Ergebnisse selbst nach
Provably Fair ist ein Verfahren, mit dem ein Online-Spiel beweisen soll, dass das Ergebnis nicht nachträglich geändert wurde. Der Betreiber legt sein Ergebnis vorher fest, und du kannst es nach der Runde nachrechnen.
Die drei Bausteine
- Server Seed: ein geheimer Schlüssel des Betreibers. Vor der Runde wird nur sein Hash (ein Fingerabdruck) angezeigt.
- Client Seed: ein Wert, den du selbst setzen kannst oder der zufällig erzeugt wird.
- Nonce: ein Zähler, der bei jeder Runde um eins steigt.
Aus Server Seed, Client Seed und Nonce wird das Ergebnis berechnet. Weil der Server Seed erst nach dem Spiel offengelegt wird, kann der Betreiber das Ergebnis nicht mehr ändern.
So prüfst du eine Runde
- Notiere den Hash des Server Seeds, bevor du spielst.
- Spiele die Runde.
- Lass dir den Server Seed nach dem Spiel anzeigen.
- Prüfe, ob der Hash des offengelegten Seeds dem vorher angezeigten Hash entspricht.
- Berechne das Ergebnis mit dem offengelegten Seed, deinem Client Seed und der Nonce nach der Formel des Anbieters.
Die Formel steht meist in den Fairness-Informationen des Anbieters. Viele Anbieter bieten zusätzlich ein Prüf-Skript an.
Was Provably Fair nicht bedeutet
- Es heißt nicht, dass du gewinnst. Die Gewinnchance steht in den Spielregeln und ist oft trotzdem zugunsten des Hauses.
- Es prüft nur, dass das Ergebnis zur Runde passt. Ob die Auszahlung stimmt, prüft es nicht.
- Ein fehlender oder falscher Hash ist ein Warnsignal.